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Ein Meilenstein – Bodymed wird von den nationalen Fachgesellschaften anerkannt

Bodymed wird in der S3-Leitlinie zur „Prävention und Therapie der Adipositas“ zielgerichtet empfohlen.

Dass das ärztlich betreute Gewichtsreduktions-Programm, basierend auf einer eiweißoptimierten, fettmodifizierten und moderat kohlenhydratreduzierten Kost, die Erfolgskriterien der Fachgesellschaften für ambulante Adipositas-Therapieprogramme übererfüllt (Hauner et al., Adipositas, 2000; 10: 5-8), ist seit langem wissenschaftlich belegt. Durch die Aufnahme in die S3-Leitlinie erkennen auch die führenden Fachgesellschaften die Wirksamkeit des Ernährungsprogramms im Rahmen der Adipositas-Therapie an.

Die evidenzbasierte Leitlinie, die von der Deutschen Adipositas-Gesellschaft (DAG) e.V., Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG), Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) e.V. sowie der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) e.V. herausgegeben wurde, empfiehlt das Bodymed-Ernährungsprogramm als wissenschaftlich evaluiertes Programm insbesondere für Patienten mit Adipositas Grad I und II (BMI 30,0 – 39,9 kg/m2).

„Die Leitlinie ist ein Gütesiegel für das Bodymed-Ernährungsprogramm und unterstreicht unsere Position in der Adipositas-Therapie“, erklärt Dr. med. Hardy Walle.

Der Vorteil von ganzheitlichen Gewichtsreduktions-Programmen besteht laut der Leitlinie darin, dass sie einen größeren Erfolg erwarten ließen als die Anwendung einzelner Komponenten wie Bewegungs-, Verhaltens- oder Ernährungstherapie allein.

Einsparung auch bei den Kohlenhydraten empfohlen

Die Fachgesellschaften sprechen sich neben der Einsparung der Fettzufuhr auch für eine Einschränkung der Kohlenhydrataufnahme aus. So kann nach der Leitlinie zur Gewichtsreduktion ein stufenweises Vorgehen hilfreich sein:
• Alleinige Reduktion von Fett oder Kohlenhydraten
• Reduktion von Fett und Zucker (geringe Energiedichte)
• Mahlzeitenersatz durch Formulaprodukte
• Alleinige Ernährung mit Formuladiät (zeitlich begrenzt, 800 bis 1.200 kcal/Tag)

Bodymed ist damit konform zu den Empfehlungen der nationalen Fachgesellschaften.

Quelle: Hauner H, Moss A, Berg A et al.: Interdisziplinäre Leitlinie der Qualität S3 zur „Prävention und Therapie der Adipositas“: Adipositas, 2014; 4: 179-221.




5-Jahres-Ergebnisse eines ambulanten, ärztlich betreuten Adipositastherapieprogramms

5-Jahres-Ergebnisse eines ambulanten, ärztlich betreuten Adipositastherapieprogramms

67,1 % der Männer und 53,0 % der Frauen in Deutschland sind übergewichtig. 23,3 % bzw. 23,9 % sind adipös. Das Bild unserer Gesellschaft wird somit mehr von Übergewicht als von Normalgewicht geprägt. Es wird deutlich: Die Zeit drängt zum Handeln!

Um dieser Übergewichts- und Adipositasflut wirkungsvoll entgegenzutreten sind nicht nur alltagstaugliche, sondern auch langfristig, und damit nachhaltig, wirksame Maßnahmen notwendig.

Während von anderen Programmen zur Gewichtsreduktion, wenn überhaupt, meist nur Studienergebnisse über einen Verlauf von maximal einem Jahr vorliegen, zeigt diese Arbeit die 5-Jahres-Ergebnisse von 135 adipösen Teilnehmer/innen am Bodymed-Ernährungsprogramm.

Die im Mittel erzielte Gewichtsabnahme betrug 5 Jahre nach Programmbeginn 3,8 kg (3,6 %). Damit liegt sie auch nach 5 Jahren über der Gewichtsreduktion, wie sie mit alleiniger Ernährungsumstellung innerhalb eines Jahres erzielt wird.

Auch 5 Jahre nach Programmbeginn profitierten fast 70 % der Bodymed-Teilnehmer/innen von einer Gewichtsabnahme, die, wie auch andere Studien zeigen, überwiegend aus dem Verlust von Körperfett resultierte.

41,5 % der Teilnehmer/innen hatte 5 Jahre nach Beginn ihr Körpergewicht um mindestens 5 % und 22,2 % um mindestens 10 % reduziert.

Diese Arbeit zeigt, dass das Bodymed-Ernährungsprogramm nicht nur eine alltagstaugliche, sondern auch nachhaltige Maßnahme in der ambulanten Adipositastherapie ist.

Quelle: Becker, Walle: 5-Jahres-Ergebnisse eines ambulanten, ärztlich betreuten Adipositastherapieprogramms: Aktuel Ernahrungsmed, 2020; 45: 161-171.




Kosteneffiktivität verschiedener Studien

Bodymed – Nachweislich kosteneffektiv

Allein in Deutschland entstehen jährlich Kosten in Höhe von rund 13 Mrd. Euro durch Adipositas und assoziierte Erkrankungen. Vor dem Hintergrund der weiterhin stark steigenden Prävalenz dieser Erkrankungen wird die gesundheitsökonomische Belastung des Gesundheitssystems weiter zunehmen. Umso wichtiger ist es, effektiv gegenzusteuern. Eine Studie des Instituts für Empirische Gesundheitsökonomie Burscheid hat jetzt gezeigt, dass das Bodymed-Ernährungsprogramm auch unter Kostenaspekten die effektivste von vier Maßnahmen zur Gewichtsreduktion ist.

An einem 55-jährigen Modellpatienten mit behandlungsbedürftigem Typ-2-Diabetes und einem BMI > 30 kg/m² wurde die Kosteneffektivität vier unterschiedlicher Maßnahmen zur Gewichtsreduktion (DGE-Programm „ICH nehme ab“, M.O.B.I.L.I.S., Bodymed-Ernährungsprogramm oder Nihilismus, d. h. Gewichtsabnahme in Eigenregie ohne Betreuung oder Beratung) über einen Zeitraum von drei Jahren betrachtet.

Um die Effektivität dieser Maßnahmen zu erfassen wurde ein Effektivitäts-Score gebildet, der sowohl die erzielte Gewichtsreduktion als auch ihren Einfluss auf adipositasassoziierte Erkrankungen, wie beispielsweise Bluthochdruck, widerspiegelt. Je höher dieser Score, desto effektiver ist die Maßnahme.

Ergebnisse:
Das Bodymed-Ernährungsprogramm zeigte dabei die beste Gewichtsabnahme. Zusätzlich erzielte es die besten Ergebnisse bei Kosten und Effektivität.

Die Studiengruppe fasst die Ergebnisse wie folgt zusammen:
Das Bodymed-Ernährungsprogramm ist den anderen Programmen zur Gewichtsreduktion überlegen, da es mit den geringsten Kosten die höchste Effektivität aufweist und zusätzlich die höchste Gewichtsabnahme erzielt.

Quelle: Spyra et al.: Kosteneffektivität verschiedener Programme zur Gewichtsreduktion bei adipösen Diabetikern: Gesundh ökon Qual manag, 2014; 19: 79-84.




Gewichtsabnahme mit dem Bodymed-Programm bei Typ-2-Diabetes mellitus

Gewichtsabnahme mit dem Bodymed-Programm bei Typ-2-Diabetes mellitus

Die Ursache für Typ-2-Diabetes mellitus ist meist Fehlernährung in Kombination mit Bewegungsmangel und Übergewicht bzw. Adipositas. Daher stellt die Gewichtsreduktion eine wesentliche Maßnahme zur Behandlung dieser Erkrankung dar. Aufgrund des Sachverhalts, dass es sich bei Diabetes mellitus um eine Störung des Kohlenhydratstoffwechsels handelt, hat die kohlenhydratreduzierte Ernährung in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung für die Behandlung von Übergewicht, Adipositas sowie Typ-2-Diabetes mellitus gewonnen. Im Bodymed-Ernährungsprogramm wird eine eiweißoptimierte, fettmodifizierte und moderat kohlenhydratreduzierte Ernährung angewandt. Wie die Studiendaten von 85 Diabetikern zeigen, wurde mit diesem Programm neben einer effektiven Gewichtsreduktion, eine deutliche Verbesserung der wesentlichen Stoffwechselparameter erzielt. Zusätzlich fand eine deutliche Einsparung der diabetes-spezifischen Medikation statt.

Quelle: Walle, Becker: Übergewicht und Typ-2-Diabetes mellitus: Ergebnisse eines ärztlich betreuten, ambulanten Gewichtsreduktionsprogramms bei Patienten mit Typ-2-Diabetes mellitus: Adipositas, 2010; 4: 149-154.




Dies ist die Studie, auf die in der S3-Leitlinie zur „Prävention und Therapie der Adipositas“ Bezug genommen wird. Vorgestellt werden die 1-Jahresergebnisse einer multizentrischen Studie (18 Bodymed-Center) von 665 übergewichtigen und adipösen Teilnehmer/innen am Bodymed-Ernährungsprogramm. Im Mittel wurde ein Gewichtsverlust von 9,8 kg (10,7 %) erzielt, der zu mehr als 65 % auf den Verlust von Körperfett zurückzuführen war. Wie schon in anderen Studien, wurden die Erfolgskriterien für ambulante Adipositastherapieprogramme erfüllt. Innerhalb eines Jahres hatten 77,7 % der Teilnehmer/innen ihr Gewicht um mindestens 5 % und 47,4 % um mindestens 10 % reduziert (gefordert wird eine Gewichtsabnahme in 50 bzw. 20 % der Fälle).  Quelle: Walle, Becker: LEAN-Studie II: 1-Jahresergebnisse eines ambulanten, ärztlich betreuten Ernährungskonzepts: Adipositas, 2011; 5: 15-24.

LEAN-Studie II: 1-Jahresergebnisse eines ambulanten, ärztlich betreuten Ernährungskonzepts

Dies ist die Studie, auf die in der S3-Leitlinie zur „Prävention und Therapie der Adipositas“ Bezug genommen wird.

Vorgestellt werden die 1-Jahresergebnisse einer multizentrischen Studie (18 Bodymed-Center) von 665 übergewichtigen und adipösen Teilnehmer/innen am Bodymed-Ernährungsprogramm. Im Mittel wurde ein Gewichtsverlust von 9,8 kg (10,7 %) erzielt, der zu mehr als 65 % auf den Verlust von Körperfett zurückzuführen war.

Wie schon in anderen Studien, wurden die Erfolgskriterien für ambulante Adipositastherapieprogramme erfüllt. Innerhalb eines Jahres hatten 77,7 % der Teilnehmer/innen ihr Gewicht um mindestens 5 % und 47,4 % um mindestens 10 % reduziert (gefordert wird eine Gewichtsabnahme in 50 bzw. 20 % der Fälle).

Quelle: Walle, Becker: LEAN-Studie II: 1-Jahresergebnisse eines ambulanten, ärztlich betreuten Ernährungskonzepts: Adipositas, 2011; 5: 15-24.




Moderat kohlenhydratreduzierte und eiweißoptimierte Ernährung bei Diabetes mellitus

Moderat kohlenhydratreduzierte und eiweißoptimierte Ernährung bei Diabetes mellitus

Diabetes mellitus gehört hierzulande zu einer der häufigsten Stoffwechselerkrankungen, wobei gerade bei Typ-2-Diabetes mellitus eine deutliche Zunahme zu verzeichnen ist. Die Ursache wird im deutlichen Anstieg von Übergewicht und Adipositas gesehen. Häufig wird kontrovers darüber diskutiert, ob eine kohlenhydratbetonte oder eine kohlenhydratreduzierte Kost für Diabetiker empfehlenswert ist. Die vorliegende Arbeit gibt einen guten Überblick über die bestehenden Studienergebnisse dieser beiden Ernährungsformen im Hinblick auf die Behandlung von Diabetes mellitus sowie der damit verbundenen Begleiterkrankungen, die Gewichtsreduktion sowie die Veränderung der relevanten Stoffwechselparameter.

Quelle: Walle, Becker et al.: Moderat kohlenhydratreduzierte und eiweißoptimierte Ernährung bei Diabetes mellitus – ein aktueller Überblick: Journal Pharmakol u Ther, 2010; 1 (19. Jahrgang): 3-9.




LEAN-Studie I: Langzeitergebnisse des Bodymed-Ernährungskonzepts

LEAN-Studie I: Langzeitergebnisse des Bodymed-Ernährungskonzepts

Übergewicht und Adipositas sind mit einer Vielzahl schwerwiegender Erkrankungen (wie Typ-2-Diabetes mellitus, Bluthochdruck) assoziiert. Da in den letzten Jahren ein deutlicher Anstieg des Ausmaßes sowie der Anzahl der von Übergewicht und Adipositas Betroffenen zu verzeichnen ist, besteht ein dringender Handlungsbedarf, um diesen Entwicklungen effektiv begegnen zu können. Zu den effektivsten Maßnahmen zählt eine nachhaltige Gewichtsreduktion, die unter ärztlicher Betreuung durchgeführt wird. Die Daten von 2.467 Teilnehmer/innen am Bodymed-Ernährungsprogramm belegen im Langzeitverlauf über zwei Jahre eine hervorragende (minus 10,6 kg nach 6 Monaten bzw. 7,9 kg nach 24 Monaten) wie auch nachhaltige Gewichtsreduktion (73,4 % der Teilnehmer/innen wiesen eine Reduktion von mindestens 5 % des Ausgangsgewichtes nach einem Jahr auf), die überwiegend über den Abbau von Körperfett bei weitgehendem Erhalt der stoffwechselaktiven Masse erfolgte.

Quelle: Walle, Becker: Das Bodymed-Ernährungskonzept: Langzeitergebnisse eines ambulanten, ärztlich betreuten Ernährungskonzepts (LEAN-Studie): Adipositas, 2008; 2: 84-89.



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Ärztlich betreut ambulant gegen Adipositas

Ärztlich betreut, ambulant gegen Adipositas

Die wissenschaftlichen Daten von 392 übergewichtigen und adipösen Teilnehmern, die im Rahmen der Integrierten Versorgung (IV) Adipositas an dem Bodymed-Ernährungsprogramm teilgenommen hatten, bestätigen die Erfolge, die mit dem ambulanten Gewichtsreduktionsprogramm erzielt werden. Die innerhalb eines Jahres im Mittel erzielte Gewichtsabnahme betrug 10,2 kg. Sie ging mit einer deutlichen Verbesserung der Blutfette (Triglyzeride, Gesamt-, LDL-, HDL-Cholesterin) sowie einer wesentlichen Abnahme der Blutdruckwerte (systolisch, diastolisch) einher. Der Taillenumfang, der einen Hinweis auf das bestehende Bauchfett gibt und als kardiovaskulärer Risikofaktor gilt, konnte um durchschnittlich 10,8 cm reduziert werden.

80,9 % der Programmteilnehmer reduzierten innerhalb eines Jahres ihr Körpergewicht um mindestens 5 %, 46,7 % erzielten in dieser Zeit einen Gewichtsverlust von wenigstens 10 %. Seitens der Fachgesellschaften wird eine Gewichtsabnahme in 50 bzw. 20 % der Fälle gefordert. Damit wurden die Erfolgskriterien der nationalen Fachgesellschaften (Hauner et al., Adipositas, 2000; 10: 5-8), wie in den anderen Studien, deutlich übertroffen.

Diese Arbeit zeigt, dass neben einer erfolgreichen Gewichtsabnahme, die, wie in den anderen Arbeiten, vordergründig, zu etwa 70 %, über den Abbau von Körperfett erfolgt, zu einer deutlichen Verbesserung der bestehenden Stoffwechselsituation beitragen kann.

Quelle: Becker, Walle: Ärztlich betreut, ambulant gegen Adipositas: Aktuel Ernahrungsmed, 2014; 39: 256-269.

 

 


e&m: Ernährungstherapie der nichtalkoholischen Fettleber

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Ernährungstherapie der nichtalkoholischen Fettleber

Nicolai Worm, 2018

Frauenarzt Ernährungstherapie – Mangelernährung bei Krebserkrankungen

Frauenarzt
Ernährungstherapie – Mangelernährung bei Krebserkrankungen

Beer, Kiechle, Kuhn et al., 2018 (6)

Der Kassenarzt - Ernährung in Deutschland

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Ein erfolgreiches Ernährungskonzept überzeugt auch Männer.

August 2014

Praxis Magazin: Rationales Adipositas Management 10 Thesen…

Praxis Magazin: Rationales Adipositas Management 10 Thesen zur Behandlung von Übergewicht und Adipositas

Aktuelle Ernährungsmedizin
5-Jahres-Ergebnisse eines ambulanten, ärztlich betreuten Adipositastherapieprogramms

Christine Becker, Hardy Walle; 2020

Universum InnereMedizin

Universum InnereMedizin
Ernährungsempfehlungen für Patient:innen mit NAFLD

März 2023











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