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Wohlfühlgewicht – Warum die Waage lügen kann

Sie ist wohl der unbeliebteste Gegenstand im ganzen Haushalt und dennoch hat fast jeder eine zu Hause: die Körperwaage. Oft vertrauen wir ihr mehr als dem eigenen Spiegelbild. Darum ist es gut zu wissen, dass die angezeigte Zahl alleine täuschen kann. Denn die Waage sagt nur die halbe Wahrheit, wichtig ist nicht nur das Gewicht, sondern vor allem wie es sich zusammensetzt.

Die heimlichen Einflussfaktoren auf Ihr Gewicht

Das hat wohl jeder schon einmal erlebt: Nach einem genussreichen Wochenende zeigt die Waage plötzlich zwei oder drei Kilogramm mehr an. Der Frust und das Schuldbewusstsein sind groß. Doch wer denkt, dass sich dahinter eine (reine) Zunahme der Fettmasse versteckt, irrt. Meist ist der Grund dafür nur ein kurzfristiger: eine vermehrte Einlagerung von Körperwasser.

3 Gründe, warum es sich lohnt, häufiger einen Blick in den Spiegel als auf die Waage zu werfen

1. Ihre Körperzusammensetzung

Ihr Körper besteht aus fettfreier Masse, wie Organen, Muskeln und Knochen, Fettmasse und Wasser. Verändert sich deren Gewichtung, merken Sie dies auf der Waage. Wenn Sie durch Krafttraining Muskulatur aufbauen, kann es insbesondere zu Beginn zu einem Stillstand oder sogar einer leichten Erhöhung Ihres Körpergewichts kommen. Lassen Sie sich davon jedoch keineswegs beirren.

Die zugrundeliegenden Ursachen sind einfach zu erklären:

  • Gerade Anfänger bauen zunächst Muskulatur auf, verlieren aber anfangs gleichzeitig noch nicht so viel ihrer Fettmasse.

  • Muskulatur ist schwerer als Fettmasse, denn Muskelzellen können mehr Wasser als Fettzellen speichern. Die Folge: Der Wasseranteil in Ihrem Körper steigt, wenn Sie Muskeln aufbauen.


Zukünftig werden Sie in vielerlei Hinsicht von mehr Muskelmasse profitieren:

  • Muskeln verbrauchen deutlich mehr Energie als anderes Körpergewebe. Mit mehr Muskeln verbrennen Sie zukünftig auch in Ruhe ohne Bewegung mehr Energie. Ein Kilogramm zusätzliche Muskelmasse verbrennt pro Woche bis zu 700 Kalorien mehr.

  • Auch optisch macht sich mehr Muskulatur bemerkbar: Der Po wird straffer, der Bauch flacher und die Beine fester.

 

2. Ihr Salzkonsum

Ihr Körper ist immer auf ein Gleichgewicht bedacht – so auch bei seinem Salzbestand. Regelmäßiger Salzkonsum von beispielsweise 10 g pro Tag führt daher dazu, dass der Körper auch täglich konstant 10 g Salz über den Urin ausscheidet. Ernähren Sie sich generell eher salzarm und greifen nun plötzlich zu größeren Mengen Fertigprodukten und Fast Food mit hohem Salzgehalt, kann es schnell zu einem Gewichtsplus auf Ihrer Waage kommen.

Der Grund hierfür ist ganz simpel: Es dauert in der Regel ein bis zwei Tage, bis sich Ihre Nieren an die höhere Menge anpasst haben und entsprechend mehr Salz ausscheiden. Da Salz im Körper Wasser bindet, sorgt der Salzüberschuss für einen kurzzeitigen Gewichtsanstieg. Umgekehrt kann ein plötzlich geringerer Salzkonsum zu einem vorübergehenden Gewichtsverlust führen.

Diese Schwankungen gleichen sich jedoch innerhalb weniger Tage wieder aus – Ihr Gewicht auf der Waage pendelt sich wieder ein.

 

3. Ihr Kohlenhydratverzehr

Erwachsene können zwischen 400 und 650 g Kohlenhydrate in Leber und Muskulatur in Form von Glykogen (Reservezucker) speichern. Ein Gramm Glykogen bindet etwa 3 g Wasser in Ihrem Körper. So kann es zu Gewichtsschwankungen von bis zu 2 Kilogramm kommen – wiederum nur alleine aufgrund der Änderungen im Wasserhaushalt.

Folglich ist ein Diäterfolg nicht über Nacht zunichte, wenn Sie einmal mit vielen Kohlenhydraten über die Stränge schlagen – vorausgesetzt Sie ernähren sich sonst bedarfsgerecht.

Bewegen Sie sich hingegen viel, werden volle Kohlenhydratspeicher geleert. Die darauffolgende vermehrte Ausscheidung von Körperwasser lässt die Pfunde auf der Waage wieder purzeln.

 

Diese 5 häufigen Fehler beim Wiegen sollten Sie vermeiden

Unterstützend kann die Waage ein einfaches und gutes Messinstrument für zu Hause sein –  wenn Sie diese Tücken kennen:

1. Nur einmal in der Woche wiegen

Kaum zu glauben aber wahr: Einmal pro Woche auf die Waage stellen kann enttäuschender sein als jeden Tag wiegen. Wieso? Wenn Sie vor Ihrem wöchentlichen Wiegetag mehr Salz oder Zucker aufgenommen haben, kann sich mehr Wasser in Ihrem Körper einlagern und zu Buche schlagen. So droht oft Frust, wenngleich Körperfett- und Muskelmasse unverändert sind oder sich sogar positiv verändert haben.

Tipp: Notieren Sie sich jeden Tag Ihr Gewicht und bilden Sie nach 7 Tagen einen Wochendurchschnitt. So erhalten Sie einen besseren Überblick über Ihren Gewichtsverlauf.

2. Unterschiedliche Waagen nutzen

Sie kennen das sicher: Auf der Waage der Freundin wiegen Sie ein Kilo mehr, bei Ihrem Arzt zwei Kilo weniger. Der Grund: Jede Waage ist unterschiedlich kalibriert.

Tipp: Verwenden Sie immer die gleiche Waage, um zuverlässige und vor allem vergleichbare Werte zu erhalten.

3. Der Untergrund ist nicht geeignet

Eine Waage reagiert sensibel auf unebenem Untergrund und kann beispielsweise auf Teppichböden nur ungenau messen. Das verfälscht natürlich die Messergebnisse, was zu unnötigem Frust führen kann.

Tipp: Suchen Sie für Ihre Waage einen festen Platz und wählen Sie einen glatten Untergrund, der nicht nachgibt, für genaue Messergebnisse.

4. Unterschiedliche Messzeitpunkte wählen

Sicherlich haben Sie es auch schon bemerkt: Morgens ist einem das Ergebnis der Waage immer sympathischer als abends. Woran das liegt? Sie nehmen über den Tag verteilt unterschiedlich viel Nahrung und Flüssigkeit auf, was sich dann auf der Waage niederschlägt. Während der Nacht verlieren Sie hingegen über Atemluft und Schweiß wieder Wasser. Daher zeigt die Waage in der Regel abends ein höheres Gewicht an als morgens.

Tipp: Wiegen Sie sich stets morgens, unbekleidet, nach dem Toilettengang und vor dem Frühstück.

5. Hormonhaushalt nicht beachten

Dieser Punkt betrifft alle Frauen vor der Menopause: Zyklusbedingte Wassereinlagerungen vor der Menstruation. Dabei kann mit einem Gewichtsplus von bis zu 2 Kilogramm gerechnet werden.

Tipp: Lassen Sie sich von erhöhten Messergebnissen kurz vor der Menstruation nicht verunsichern und betrachten Sie die Werte weiterhin im Verlauf.

 

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