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Eiweiß bringt Fett zum Schmelzen – das Geheimnis des Multitalents

Eiweiß ist die wichtigste Bausubstanz des menschlichen Körpers, denn es wird von jeder einzelnen Zelle benötigt. 50.000 bis 100.000 verschiedene Eiweiße finden sich in unserem Körper. Das Nahrungseiweiß besteht aus kleinen Bausteinen, den Aminosäuren, und hat für den Körper zwei wesentliche Bedeutungen:

  1. Es liefert als Brennstoff Energie.

  2. Es liefert die lebenswichtigen Aminosäuren, die zum Aufbau körpereigener Eiweiße benötigt werden.

Einige Aminosäuren kann der Körper selbst herstellen. Acht müssen mit der Nahrung aufgenommen werden. Dies sind die sogenannten essentiellen Aminosäuren. Dazu gehören: Leucin, Lysin, Threonin, Valin, Isoleucin, Phenylalanin, Methionin, Tryptophan.

Eiweiß schmeichelt zudem der Figur als energiearme Bausubstanz und Fatburner, der zu einer langen Sättigung beiträgt.

 

Was bedeutet energiearme Bausubstanz?

Eiweiß gehört zu den Hauptnährstoffen, 1 Gramm Eiweiß liefert 4 Kilokalorien (kcal), genauso viele wie Kohlenhydrate. Eiweiß wird jedoch nicht wie Kohlenhydrate vom Körper gespeichert, sondern unmittelbar verwertet – beispielsweise als Bausubstanz für Körperzellen, Muskeln, Haut, Haare, Nägel, Enzyme und Hormone. Bei diesem Verwerten werden 20 bis 25 Prozent der darüber zugeführten Energie bereits wieder verbraucht.

Übrigens: 1 Gramm Fett liefert 9 Kilokalorien (kcal) und 1 Gramm Alkohol 7 Kilokalorien (kcal).

 

Warum dient Eiweiß als Fatburner?

Eiweiß hat im Gegensatz zu Kohlenhydraten einen geringen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel und somit auf den Insulinspiegel. Insulin ist ein lebenswichtiges körpereigenes Hormon und wird in der Bauchspeicheldrüse gebildet. Eine Hauptaufgabe ist, dafür zu sorgen, dass die Körperzellen den Zucker aus dem Blut aufnehmen. Gleichzeitig hemmt Insulin die Fettverbrennung.

Tipp: Greifen Sie am Abend anstelle zu Kohlenhydraten lieber zu einer kleinen eiweißbetonten Mahlzeit, das kommt der optimalen Fettverwertung über Nacht zugute.

 

Warum sättigt Eiweiß optimal?

Eiweiß wird langsamer verdaut und besitzt eine längere Verweildauer im Magen. Das Gehirn erhält über die Nervenbahnen Sättigungssignale. Zusätzlich werden diese durch spezielle Aminosäuren verstärkt, die an der Bildung der „sättigenden“ Hirnbotenstoffe Dopamin und Serotonin beteiligt sind.
Gute Eiweißlieferanten sind Fleisch (Rind/Geflügel/Wild), Fisch, Meeresfrüchte, Milch und Milchprodukte, Tofu und Hülsenfrüchte.